Ihre Gastgeber
Alexander Fläckel
Kujtim Zenunaj
| Bei schönem Wetter laden unsere Terrassen zum entspannten Verweilen ein. Unsere Küche ist durchgehend für Sie geöffnet und verwöhnt Sie den ganzen Tag mit warmen Gerichten. Am Nachmittag, von 14:00 bis 18:00 Uhr, erwartet Sie eine kleinere, feine Auswahl – ideal für den Genuss zwischendurch. |
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| Montag - Samstag: | 11:30 - 23:00 Uhr |
| Sonntag: | 11:30 - 22:00 Uhr |
Reformationsstadt Basel
Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther 95 Thesen ans Portal der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Darin brachte er unmittelbar seine Kritik am Ablasswesen der damaligen Kirche zum Ausdruck und zog ursprünglich allein gegen den ausufernden Ablasshandel zu Felde. Doch es war ganz gewiss nicht seine Absicht deswegen mit Rom zu brechen, vielmehr strebte er eine Reform der Kirche "von innen heraus" an und knüpfte so an Forderungen an, die zu einem kleinen Teil bereits beim Konzil von Basel (1431-1448) verhandelt wurden. Als Dank für die Durchführung dieses bis dahin grössten Kirchenkonzils sollte unsere Stadt 1460 von Papst Pius II. das Recht zur Gründung einer Hohen Schule erhalten. Jahre später verbreiteten an eben dieser Universität die werdenden Köpfe der hiesigen Reformation Luthers Worte und trugen seine Ansichten in mündlicher wie gedruckter Form in die Welt hinaus. Auf auf deren Spuren führt Sie der Religionswissenschafter Mike Stoll an diesem Vortrag durch die Reformationsstadt Basel.
Pasquale Stramandino übernimmt die Rolle als Gastgeber und lädt Sie gemeinsam mit dem Team des Gasthofs zum Goldenen Sternen zu einem besonderen Abend ein.
INFLUENCER.
BRANDS.
INTERNET.
Hinter den Kulissen der Influencer-Welt
Pasquale spricht offen über seine Erfahrungen als Influencer und Content Creator, über die Zusammenarbeit mit Brands und die Chancen und Tücken des Internets.
Was bringt eine Influencer-Partnerschaft einer Marke?
Wie bleibt man authentisch und sich selbst treu?
Wie viel verdient man als Influencer?
Und wo liegen die Grenzen zwischen Erfolg, Druck und Privatleben?
Durch den Abend führt Nico Stauffer, bekannt von stimmbar und als ehemaliger Basilisk-Moderator. Mit seinen Fragen entlockt er Pasquale persönliche Geschichten, überraschende Einblicke und die eine oder andere Anekdote aus seinem bewegten Leben. Ausserdem gibt Pasquale persönliche Einblicke in sein Buch «Young, wild and no Burnout».
3-Gang-Menü CHF 85.- pro Person
inkl. Apéro | exkl. Getränke
Z Basel isch Mäss! Hintergründiges zum ältesten Jahrmarkt der Schweiz
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend.
3-Gang Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Seit dem Jahre 1471 besitzt die Stadt Basel das verbriefte Recht, jährlich zwei Messen abzuhalten: "...alle jar jerlich zwen jarmerckt, die man nennet mesz, nemlich die ersten mesz vierzehen tag vor pfingsten und die annderen vierzehen tag vor sand Martins tag...". Während die Pfingstmesse zum Schutze der lokalen Handwerker bereits 1494 wieder abgeschafft wurde, erfreut sich die Herbstmesse bei Jung und Alt höchster Beliebtheit. Bis zum heutigen Tage wird dieser grösste Jahrmarkt der Schweiz traditionell mit dem Messglöcklein der Martinskirche ein- und dann zwei Wochen später wieder ausgeläutet. Als Dank für diesen Dienst erhält der "Glöckner" einen schwarzen Wollhandschuh - zuerst den Linken und dann den Rechten. Das weiss in Basel jedes Kind! Doch weshalb wird dieser Jahrmarkt überhaupt eingeläutet? Weshalb Punkt 12 Uhr? Wieso im Turm der Martinskirche? Und was bedeutet der Begriff "Messe" eigentlich? Fragen über Fragen, die sich wohl so mancher Messebesucher stellt! Die Antworten dazu finden Sie hier!
Zwischen den Gängen unseres köstlichen Menüs singt für Sie Sylphe, begleitet von Christian Müller am Piano. Freuen Sie sich auf bekannte und beliebte Melodien in vier Sprachen aus der Welt des Pop, Jazz und Chanson.
Walpurgisnacht, Schadenzauber und Hexenhammer - Hexenglaube im Alten Basel
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem aus dem Alten Basel
3-Gang-Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Die Bezeichnung Walpurgisnacht als die Nacht, in der die Hexen ganz Europas ihren Sabbat feiern, richtet sich nach der Heiligen Walburga, einer Nonne aus dem westenglischen Devon. Der Legende nach wurde sie um 710 als Tochter König Richards und seiner Frau Wuna geboren. Früh verlor sie ihre Eltern und trat deshalb mit etwa 10 Jahren ins lokale Kloster Wimborne ein, welches damals einen weitum bekannten Ruf als Erziehungsstätte für höhere, in diesem Falle adlige, Töchter genoss, die nicht zur Heirat vorgesehen waren. Hier nahm sie die Äbtissin Tetta unter ihre Fittiche und bereitete sie mit grosser Sorgfalt auf ein streng geregeltes Leben als Braut Christi vor…
Wer ist Gott? Eine Genealogie des Göttlichen in der Bibel
Fromme Christen, Juden und Muslime kennen Gott unter vielen Namen: Elohim, El, Allah, Jahwe/Jehova, Adonai, Hashem oder Shema. Auf Moses’ Frage im Buch Exodus (Ex 3 ,13ff.), wie er - der Gott der Väter - denn heisse, hat er geantwortet: Ich bin der „Ich-bin-da“. Nicht gerade hilfreich, wenn Gläubige (wie auch Ungläubige) in aller Welt versuchen, unser "göttliches Gegenüber" in den Heiligen Schriften der grossen 3 Buchreligionen etwas genauer zu fassen. Ebenso verbietet besagter „Ich-bin-da“ in den 10 Geboten uns ein Bild von ihm zu machen (Ex 20, 4) und teilt uns im Buch Maleachi lediglich mit „Ich, der Herr, habe mich nicht geändert“ (Mal 3, 6). Aber ist es denn nicht die Aufgabe der Theologie, uns nicht nur Gottes Gebote verständlich zu machen, sondern Gottes Wesen und seine Geschichte näherzubringen? Wir müssen doch wissen, an wen wir da glauben. Denn der menschliche Glaube bezieht sich immer auf ein Gegenüber, oder etwa nicht?
Was Sie über Weihnachten wissen müssen! Heidnische Ursprünge zu Nikolaus und Christfest
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend
3-Gang-Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Wahrscheinlich ist der Tannenbaum in unseren Breitengraden das Sinnbild für's christliche Weihnachtsfest par excellence. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass solch ein Baum in der Weihnachtsgeschichte nirgends erwähnt wird, und sich auch die Heilige Schrift bis heute über die Herkunft seines kugeligen Dekors beharrlich ausschweigt. Doch woher kommt denn nun dieser nicht-biblische Weihnachtsbrauch eigentlich, und wie "biblisch" ist unser Weihnachtsbrauchtum insgesamt? Wer bringt uns letzten Endes die Geschenke? Die 3 Könige? Das Christkind? Der Weihnachtsmann? Aber was macht dann der Heilige Nikolaus am 6. Dezember? Hat der nun einen Esel oder eben doch einen fliegenden Rentierschlitten? Und wer ist überhaupt dieser Schmutzli alias Knecht Ruprecht alias Krampus, der ihn stets mit Sack und Rute begleitet? Fürchtet Euch nicht, Ihr werdet es rechtzeitig zum Fest erfahren!
Ein Mensch namens Jesus
Wenn wir heute vom Christentum sprechen, so müssen wir uns bewusst sein, dass seine heutige Form von unterschiedlichen Männern geprägt wurde. Zum einen wäre da sein eigentlicher Stifter, Jesus von Nazareth, ein charismatischer Wanderprophet, dessen Worte in den 4 Evangelien auf uns gekommen sind. Er selbst hat nichts Schriftliches verfasst oder hinterlassen. Auch wenn diese 4 Überlieferungen nicht unabhängig von einander sind, kann daraus dennoch Jesu Lehre resp. seine authentischen Worte herausgelesen werden. Sie bilden die sogenannte „Logienquelle“ und richten sich primär an die jüdische Bevölkerung seiner Zeit. In Ergänzung oder im Gegensatz dazu kommen die Briefe von Paulus, welche neben den Evangelien einen Grossteil des Neuen Testamentes ausmachen. Paulus (alias Saulus) gilt als eigentlicher Begründer der christlichen Theologie, welcher Jesu Worte in ein "grösseres Ganzes“ und ins Zentrum seiner Lehre setzte.